Apple Pie – Gebackene Apfelliebe

Hurra hurra der Herbst ist da! Die ersten Blätter fallen schon, wir haben schon die ersten Maroni gebraten und es gibt wunderbar duftende reife Äpfel in Hülle und Fülle. Mama E., der kleine N. und ich haben schon fleißig Äpfel geklaubt und einen superguten Apfelsaft pressen lassen. Der Saft ist nach diesem heißen Sommer picksüß und hat durch unsere alten Apfelsorten einen fantastischen und intensiven Geschmack.

Für diesen wunderbaren Apple Pie, habe ich ebenfalls die Äpfel aus dem Garten von Mama E. verwendet. Ich habe die beiden Sorten Maschanzker und Bohnapfel gemischt, ihr könnt natürlich auch nur eine Sorte verwenden. Uns schmecken säuerliche, geschmackvolle Äpfel im Pie einfach hervorragend und eignen sich besser süße Äpfel mit wenig Eigengeschmack.

Für einen richtig gelungenen Apple Pie passen zum Beispiel auch Gravensteiner, Cox Orange, Maschanzker, Boskoop oder andere Renetten. Im Supermarkt sind solche Sorten schwer zu finden, aber auf Bauernmärkten und Bioläden gibt es (wieder) immer mehr alte Sorten zu kaufen. Gewürze wie Zimt, Ingwer, Nelken und Muskat runden den Geschmack ab und verbreiten ein wohlig warmes Gefühl im Körper und der Teig ist mit Dinkelmehl und Butter richtig schön blättrig und knusprig. Am besten schmeckt der Apple Pie frisch, weil der Teig dann noch so richtig resch ist.

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Apple Pie

Für eine Tarteform – ergibt 8 schöne Stücke

Für den Teig

  • 120 g Dinkelvollmehl
  • 100 g glattes Dinkelmehl
  • 1/2 Teelöfferl Salz
  • 160 g Butter
  • 90 ml eiskaltes Wasser

Für die Füllung

  • 1 kg Äpfel
  • 4 Esslöffel Rohrzucker
  • 2 Esslöffel Maisstärke
  • 1 Teelöfferl Zimt
  • 1/4 Teelöfferl gemahlener Ingwer
  • 1/4 Teelöfferl gemahlene Nelken
  • 1 Messerspitze frisch geriebene Muskatnuss

Optional

  • 1 verschlagenes Ei zum Bestreichen
  • 1 Esslöffel Rohrzucker zum Bestreuen

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Für den Teig Mehl, Salz und Butter vorsichtig verbröseln. Das geht entweder superschnell mit dem Rührhaken der Küchenmaschine oder ein bisschen langsamer mit den Fingern. Wichtig ist hier, dass das ganze nicht zu lange dauert und die Butter schön kalt bleibt. Dann mit dem Wasser schnell zu einem Teig verkneten und für eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

In der Zwischenzeit kann die Fülle zubereitet werden. Dafür werden die Äpfel geschält und in dünne Spalten geschnitten. Dann können alle Zutaten für die Fülle in einer Schüssel vermengt werden.

Den Teig in zwei Teile schneiden und die erste Hälfte mit genügend Mehl dünn ausrollen. Die Tarteform mit dem Teig auskleiden und die Füllung darauf verteilen. Die zweite Teighälfte ebenfalls ausrollen und die Füllung damit zudecken. Den rand gut festdrücken und eventuell hübsch verzieren.

Optional kann der Pie mit Ei bestrichen und mit Rohrzucker bestreut werden. Ich mag das total gerne, weil der Rohrzucker so schön karamellisiert.

Zum Schluss werden mit dem Messer ein paar kleine Schlitze mit dem Messer eingestochen, damit sich die Teigdecke nicht aufbläst.

Bei 170 °C rund 45 Minuten backen, das hängt wie immer von eurem Backrohr ab. Der Pie ist fertig, wenn die Teigdecke schön knusprig ist und man die Füllung durch die Schlitze blubbern sehen kann.

Guten Appetit ♥

Vegane Variante:

Hier wird die Butter einfach durch vegane Margarine, wie zum Beispiel Alsan ersetzt und die Option mit dem Ei bestreichen weggelassen.

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Paradeiser-Sugo – Einfach einkochen

Im Haus von Mama E. wurden immer schon die Gartenschätze für den Winter eingekocht. Sugos, Marmeladen, Fruchtmuse, Kompotte und so weiter. Für mich war das immer ganz selbstverständlich und es hat eine Weile gedauert bis ich bemerkt habe, dass das nicht überall so gehandhabt wird wie bei uns in der Familie.

Ich liebe es Einzukochen und den Sommer sozusagen in einem Glas einzufangen. Wenn ich im Winter dann ein Glaserl Paradeis-Sugo aufmach, hab ich das Gefühl die Sonne geht auf. Für mich ist das ist schon was ganz Besonderes! Außerdem hat selbstgekochtes Sugo eine ganz andere Qualität als gekauftes. Frei von Konservierungsstoffen, Zucker und anderen unerwünschten Zusätzen kann man frei entscheiden welche Zutaten man verwendet.

Jetzt im Hochsommer ist die Zeit der sonnengereiften Paradeiser, Paprika, Zucchini und vielem anderen. Im Bioladen hab ich wunderbar reife Paradeiser für mein Sugo erstanden und in den letzten Tagen Sugo und ein voll feines Ratatouille in Gläser abgefüllt. Mit der Hilfe meines Liebsten beim Paradeiser schälen und Gemüse schneiden ist das ganze eigentlich ganz flott gegangen. Ich hab noch ca vier Kilogramm reifer Paradeiser über mit denen ich ein Kräuter-Paradeiser-Sugo und eine Curry-Basis machen möchte. Und vielleicht fallt mir ja noch was klasses ein, das ich gerne ausprobieren möcht.

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[Unbezahlte Werbung]*Ein Tipp für alle Grazer unter euch; im Bioladen Matzer in der Sparbersbachgasse gibt’s momentan bei einer Abnahme von mindestens 5 kg Paradeiser das Kilogramm für € 1,80. Ich find das supergünstig und sie haben eine ausgezeichnete Qualität!*


Paradeiser-Sugo

Für 6 – 7 Einmachgläser á 390 ml

Zutaten

  • 3 – 4 kg reife Paradeiser
  • 3 – 4 Zwiebeln (je nach Geschmack und Größe)
  • 4 Knoblauchzehen (gehackt)
  • reichlich Olivenöl
  • Einen Schuss Balsamico-Essig
  • Salz und Pfeffer

Zuerst werden die Paradeiser in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergossen. Dadurch löst sich die Schale ein bisschen vom Fruchtfleisch und lassen sie sich ganz einfach schälen.

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Die Zwiebeln schneiden und in reichlich Olivenöl, sodass sie gut braten ohne anzubrennen, bei mittlerer Hitze goldig rösten. Die Zwiebel tragen einen erheblichen Teil zur Konsistenz des Sugos bei (ähnlich wie beim Gulasch) und es ist wichtig sich genügend Zeit zum Anrösten zu nehmen. Inzwischen kann man die geschälten Paradeiser grob schneiden.

Wenn die Zwiebeln gut gebraten sind können die gehackten Knoblauchzehen noch eine Minute mitgebraten werden, bevor die Paradeiser dazugegeben werden.

Mit den Paradeisern ca eine halbe Stunde köcheln lassen. Dann das ganze Sugo mit dem Stabmixer pürieren und mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Balsamico-Essig abschmecken.

Um das Sugo haltbar zu machen muss es kochend heiß in die Gläser gefüllt werden. Ich gebe anschließend ein paar Tropfen 96%igen Alkohol in den Deckel, zünde den Alkohol an und drehe das Schraubglas zu. Dadurch verbrennt die restliche Luft und es kann sich kein Schimmel bilden. Wenn ihr die genannten Dinge einhaltet sollte sich ein Vakuum bilden und das Sugo hält sich, wenn nicht vorher aufgegessen mindestens bis ins nächste Frühjahr.

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Gutes Gelingen! Wenn ihr noch Fragen zum Einkochen habt steh ich gerne zur Verfügung ♥

Zwetschenfleck – Wie von Mama E.

Als Kind – und jetzt noch immer – habe ich Zwetschkenfleck geliebt. Und wer hat den allerbesten Zwetschkenfleck gebacken? Natürlich die Mama E. Und zwar den aller-allerbesten. Immer mit Streuseln – das lässt doch jedes Kinderherz höher schlagen. Und mit frischen Hauszwetschken vom eigenen Baum. Mmmmh.

Ein Zwetschkenfleck ist bei uns in der Steiermark eine Traditionsmehlspeise und hat folgende Merkmale: er besteht aus einem Germteig, einer Schicht Zwetschken und Streuseln. Durch die Trockenhefe ist er schnell gemacht – man spart sich das Dampfl, weil wer möcht bei so schönem Wetter die ganze Zeit in der Küche stehen? Außerdem schmeckt er der ganzen Familie, von Baby (das hat ein bisserl Rand geknabbert) bis zum Urliopa. Dieses Rezept kommt mit wenig Zucker aus und ist mit Dinkelvollkornmehl eine gesündere Alternative zu herkömmlichen Mehlspeisen.

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Ein wundervoller Strauß Dahlien von meinem Liebsten

Auch Mama E. macht ihren Zwetschkenfleck mit Dinkelvollkornmehl, das sie zuerst in ihrer über zwanzig Jahre alten Getreidemühle mahlt. Mit dieser Getreidemühle bin ich aufgewachsen. Schon als Kind hab ich sie total faszinierend gefunden und dabei zugeschaut, wie die Getreidekörner im Trichter verschwinden um als Mehl in die daruntergestellte Schüssel zu rieseln. Mittlerweile besitze ich selber so eine Mühle und möchte sie nicht mehr missen.

Was für die Anschaffung einer eigenen Mühle spricht; das Mehl ist frisch und hat einen höheren Vitamingehalt als abgepacktes Mehl, außerdem riecht und schmeckt es anders. Natürlich nur, wenn man sowieso viel mit Vollkorngetreide kocht und bäckt. Wer keine Getreidemühle hat, kann allerdings in einigen Bioläden frisch gemahlenes Vollkornmehl kaufen.


Zwetsckenfleck

Zutaten

Für den Teig

  • 350 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 Butter
  • 50 Rohrzucker
  • 125 ml Milch
  • 1/2 Pkg Trockengerm
  • Prise Salz
  • 2 Eier

Für die Streusel

  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g geriebene Haselnüsse
  • 50g Rohrzucker
  • 80 g Butter

Außerdem

  • 1 kg reife Zwetschken
  • Mehl zum Ausbreiten

Für den Teig die Butter schmelzen, und mit den restlichen Zutaten zu einem geschmeidigen, eher weicheren Germteig kneten. Den Teig zudecken und beiseite stellen.

Für die Streusel zunächst die trockenen Zutaten vermengen, die Butter in kleinen Stückerln dazugeben und mit den Fingern zu einem Mürbteig verkrümeln. Eine Kugel formen und in der Zwischenzeit kühl stellen.

Einen Bogen Backpapier auf ein Backblech geben und den Germteig mit etwas Mehl mit den Händen ausbreiten. Die Zwetschken in Viertel schneiden und dachziegelartig auf den Teig schlichten. Dann den Mürbteig mit den Fingern zu Streuseln verkrümeln und auf den Zwetschken verteilen.

Das Backrohr auf 170 °C (Heißluft) vorheizen und den Zwetschkenfleck in der Zwischenzeit gehen lassen. Wenn das Rohr heiß ist rund 30 Minuten backen bis die Streusel und die Ränder goldig braun sind.

In Quadrate schneiden und servieren! Wem der Kuchen zu wenig süß ist, kann ihn auch mit Stauzucker anzuckern. Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!

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Schnelle Paradeiserfladen – Paradiesisch gut!

Diesmal hab ich ein tolles schnelles Rezept für euch das ich gerne im Zuge des Austrian Foodblogawards in der Rubrik Paradeiserchallenge einreichen möchte. Die Anforderungen sind ein Rezept, das in 30 Minuten auf dem Tisch steht und Paradeiser enthält. Soweit so gut. Nach einigem Grübeln ist mir eher die Auswahl schwer gefallen, als ein Rezept zu finden…

An Mann und Sohn getestet, werd ich euch heute mein Rezept für die Paradeiserfladen vorstellen. (Den beiden hat es sehr gemundet.) Der Teig ist mit Dinkelmehl und Germ, die Unterlage für die Paradeiser aus Sauerrahm gewürzt mit Knoblauch und Parmesan und darauf kommen wunderbar saftige Ochsenherzparadeiser-Raritäten aus Mamas Garten und vom Biobauernmarkt. Nach dem Backen mit Olivenöl beträufelt und mit Basilikum garniert ergibt das eine wahre Gaumenfreude sowie Augenweide. Ihr seht ich war ganz angetan.

Seit eigentlich schon immer liebe ich Paradeis. (Bei uns in der Steiermark spricht man’s ohne -er.) Im Gegensatz zu meinem Bruder, der sich bis jetzt noch nicht so richtig mit den saftigen Schätzen aus dem Garten anfreunden kann. Noch immer liebe ich es in Mutterns Garten, einfach in eine schöne saftige Frucht hineinzubeißen. Der kleine Sohnemann kommt da, zu meiner Freude, ganz nach mir. Mit in Scheiben geschnittenen Paradeisern als Jause, lasst er jedes Brot links liegen. Haha.

Meine liebe Mama ist eine Paradeiser-Sorten-Sammlerin und jedes Jahr pflanzt sie so um die 20-30 verschiedene Sorten in ihrem wunderschönen Garten an. Verschiedene Farben und Formen sind da zu sehen, von der blau-rosafarbenen ‚Indigo Rose‘ über die fleischige orange-rote ‚Ananas-Tomate‘ bishin zur klassischen Einkochparadeis ‚San Marzano‘. Jedes Jahr werden Samen genommen, getrocknet und gelagert. Ihre Samenbank beinhaltet sicher schon weit über 100 Sorten.


Schnelle Paradeiserfladen

Für 6 Personen als Vorspeise oder 2 Personen als Hauptgericht

Zutaten

Für den Germteig

  • 220 g Dinkelmehl (universal)
  • 125 ml warmes Wasser
  • 1/2 Pkg Trockengerm
  • 1/2 Teelöfferl Salz
  • 2 Esslöffel Olivenöl

Für den Belag

  • 150 Sauerrahm
  • 1 Knoblauchzehe (fein gerieben)
  • 2 Esslöffel Parmesan (gerieben)
  • Salz und Pfeffer
  • 3 mittelgroße Ochsenherzparadeiser
  • Basilikum und Olivenöl zum Anrichten

Zuerst das Backrohr auf 200 °C (Heißluft) einschalten und aufheizen lassen. Ich gebe hier auch gleich den Pizzastein ins Rohr. Wer keines besitzt, kann ein Backblech im Rohr mitaufheizen lassen, damit erzielt man einen ähnlichen Effekt.

Aus allen Teigzutaten einen geschmeidigen Teig kneten. Das dauert in etwa 3-4 Minuten. Den Teig beseite stellen. Den Sauerrahm mit Knoblauch und Parmesan vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann die Paradeiser in circa ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Auf einem Bogen Backpapier mit genügend Mehl sechs Fladen formen, mit Sauerrahmcreme bestreichen und die Paradeiser darauf verteilen. Die Fladen mit dem Backpapier auf den Pizzastein (oder Backblech) im vorgeheizten Rohr in etwa 12 Minuten goldbraun backen.

Jeden Fladen vor dem Servieren mit einem Basilikumblatt garnieren, mit Olivenöl beträufeln und mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen.

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Pasta mit Eierschwammerl in Rahmsoße – Ein schnelles Lieblingsrezept

Dieser häufige Regen in diesem Sommer bringt was ganz was wundervolles mit sich! Die Schwammerl wachsen schon! Ohhh..wie ich sie liebe. Schon als Kinder waren, mein Bruder und ich immer mit unserer Mama im Wald auf der Jagd nach Schwammerl. Sie ist eine leidenschaftliche Schwammerlsucherin und hat diese Freude am Suchen, Finden und natürlich Essen dieser Schätze aus dem Wald definitiv an mich weitergegeben.

Dieses Jahr hab ich es leider noch nicht in den Wald geschafft. Allerdings hab ich von meiner lieben Freundin Ursula diese Woche eine große Schüssel Eierschwammerl (zu Deutsch Pfifferlinge) bekommen. Die Freude war riesengroß! Nicht nur bei mir, auch mein Mann hat die kleinen Köstlichkeiten lieben gelernt.

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Da es unter der Woche, wenn ich mit unserem kleinen Sohn alleine bin, in der Küche schneller gehen muss hab ich eine schnelle Eierschwammerl-Rahmsoße gemacht. Dazu gab’s Fettuccine von der Trummer-Mühle in Hofing bei Ilz, wo die Nudeln mit Hilfe einer alten italienischen Pastamaschine von Hand gemacht werden. Schon als Kind war ich mit meiner Mama dort um einzukaufen. Mittlerweile übernommen, gibt es dort neben Nudeln und Kernöl auch allerhand anderes zu kaufen.


Eierschwammerl – Rahmsoße

  • 1 kleine Zwiebel (klein geschnitten)
  • 750 g Eierschwammerl (geputzt und gewaschen)
  • 1 Esslöffel Paradeismark
  • 1/8 l Schlagobers
  • 1 Esslöffel Speisestärke
  • ein Schuss Weißwein
  • etwas Olivenöl zum Braten
  • 2 Esslöffel frische Petersilie (gehackt)

Die klein geschnittene Zwiebel in Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig braten. Die Eierschwammerl in Scheiben schneiden und mit der Zwiebel dünsten lassen bis das Wasser verdampft ist. Das Paradeismark dazugeben und kurz mit den Schwammerl rösten. Dann einem Schuss Weißwein ablöschen und mit Schlagobers aufgießen. Die Speisestärke in einer Tasse kaltem Wasser aufgießen und andicken lassen. Bei Bedarf noch eine zweite Tasse Wasser dazugeben. So lange köcheln lassen bis Soße die passende Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss die Petersilie unterrühren.

Für vier Personen 500 g Nudeln nach Wahl (Bandnudeln schmecken uns besonders gut mit dieser Soße) nach Packungsanleitung bzw Geschmack kochen. Mit der Soße vermengen und mit Parmesan und frischer Petersilie garniert servieren. Guten Appetit!

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Marillenkuchen – Ein sommerlicher Klassiker

Ohhh..endlich ist wieder Marillenzeit! Am Bauernmarkt gibt es momentan superreife saftige Marillen zu kaufen, und was liegt da näher als einen saftigen Kuchen zum Nachmittagskaffee zu backen? Marillenkuchen ist ein Klassiker der österreichischen Mehlspeisenküche und für mich ein absoluter Favorit im Sommer.

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Das heutige Rezept ist supereinfach zu machen, nicht mal einen Mixer oder eine Waage benötigt ihr. Der Teig mit Dinkelmehl und Joghurt ist wunderbar saftig und hat der ganzen Familie gemundet.

Das A und O ist wie immer, dass man gute Zutaten verwendet und so schmeckt ein Marillenkuchen nur so gut wie die Marillen die dafür verwendet werden. Für alle die meine Rezepte noch nicht so gut kennen, sie sind von Haus aus nicht so süß und diejenigen die bei jedem Kuchenrezept nur die Hälfte des Zuckers verwenden sollten das bei mir eventuell nicht tun.

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Marillenkuchen

Für ein Kuchenblech

Zutaten

  • 250 g  (1 Becher) Joghurt
  • 150 g (3/4 Becher) Rohrzucker
  • 200 g (2 Becher) Dinkelvollkornmehl
  • 120 g (1 Becher) Dinkelmehl, glatt
  • 3 Eier
  • 180 ml (3/4 Becher) neutrales Planzenöl
  • 1 Pkg Weinsteinbackpulver

  • 3/4 – 1 kg reife Marillen
  • Öl und Semmelbrösel für das Backblech

Zubereitung

Zunächst Joghurt mit Eiern und Zucker verrühren. Im nächsten Schritt das Öl einrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und unter den restlichen Teig rühren.

Das BAckblech einölen und mit Semmelbröseln bestreuen. Dann den Teig mit einer Teigkarte verteilen und die Marillen in Vierteln eng auf den Teig schlichten. Man braucht die Marillen nicht festdrücken, der Teig geht dann einfach um die Marillenstücke auf.

Bei 180 °C (Umluft) rund 20-25 Minuten goldig braun backen. Nach dem Abkühlen in Stücke schneiden und mit Staubzucker bestreuen. Ein Patzerl Schlagobers passt auch ganz gut dazu. Lasst es euch schmecken!

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Himbeerkuchen – Ein Wiedersehensrezept

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Nach langer, langer Zeit bin ich endlich wieder da! Inzwischen hat sich viel getan in meinem Leben. Ich bin gerade mitten im Abschließen meines Masterstudiums und mittlerweile Mama eines kleinen Buben. Kurz gesagt das letzte Jahr war sehr intensiv, weshalb Keinschnickschnack schlichtweg links liegen gelassen wurde. Jetzt möcht ich aber wieder durchstarten und euch, meiner kleinen Leserschaft wieder neue Rezepte vorlegen.

Was ich gerne ändern würde; in Zukunft werde ich Blogposts nur mehr in deutsch verfassen. Das bedeutet für mich, dass ich weniger Zeit zum Schreiben brauche, die mit Baby ja ohnehin immer knapp ist. Wenn es Wünsche und / oder Anregungen gibt, bin ich gerne bereit darauf einzugehen. Ich freu mich auf Nachrichten oder Kommentare.

So, nun zur heutigen Geschichte: gestern war ich in der Himbeerhecke meiner Mama unterwegs und hab ordentlich geerntet. Naja, zumindest ist es mir so vorgekommen…ein voller 5-Liter-Kübel später war noch nicht mal zehn Prozent der Menge weg. – Ich werd wohl wiederkommen müssen. Haha. Bis zum Wochenende muss ich mir dann einfallen lassen was ich mit so vielen Himbeeren mache.

Sommerlicher Himbeerkuchen

Dieses Rezept ergibt eine Obsttorte mit 8 – 12 Stücken und lässt sich super auch schon am Tag davor zubereiten.

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Für den Teig

  • 75 g Butter
  • 75 g Rohrzucker
  • 2 Eier
  • 2 gestrichene Teelöfferl Backpulver
  • 150 g glattes Mehl
  • 2 EL Milch
  • Öl oder Butter und Semmelbrösel für die Form
  • 3-4 Esslöffel Himbeermarmelade

Für die Vanillecreme

  • 400 ml Milch
  • 30 g Vanillezucker
  • 30 g Stärke

Für die Himbeerschicht

  • 250 g Himbeeren
  • 250 ml Wasser
  • 1 Packerl Tortengelee
  • 30 g Zucker

Für den Teig die Butter schmelzen und mit Rohrzucker und Eiern verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver untermengen und die Milch einrühren. Eine Obstkuchenform einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen. Den Teig vorsichtig in der Form verstreichen und bei 170°C bei Umluft ca 20 Minuten backen. Den Kuchen auf einen Teller stürzen und mit ein bisschen Himbeermarmelade bestreichen.

Für die Vanillecreme alle dafür zugehörigen Zutaten in einem Topf verrühren. Zum Kochen bringen und dabei mit einem Schneebesen umrühren, damit nichts anbrennt. Sobald die Vanillepuddingcreme andickt kann sie vrosichtig auf den Kuchen gegossen werden. Danach sollte der Kuchen etwas abkühlen.

Wenn der Kuchen kühler ist können die Himbeeren auf die Creme gesetzt werden. Dann das Tortengeleepulver nach Packungsanweisung mit Wasser und Zucker kochen und auf den Himbeeren mit einem Löffel vorsichtig verteilen. Vor dem Essen muss der Kuchen ganz abgekühlt und fest geworden sein.

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Walnusslebkuchen – Finally Christmas Time Has Come

For English version please scroll down!

Alle Jahre wieder freu ich mich auf Weihnachten – und zwar wie ein kleines Kind. Die Vorweihnachtszeit mit allen ihren Eindrücken bringen immer wieder meine Augen zum Leuchten. Die Lichter und die Düfte die in der Luft liegen. Außerdem   Packerl packen und Geschenke basteln, da geht mir das echt Herz auf!

Heute ist der erste Advendsonntag und so kann das Backen schon mal beginnen. Weil wenn man am 6. Dezember gerne Lebkuchen in die Nikolaussackerl packen möchte muss man sich gut vorbereiten Bei dem Rezept, dass ich euch heute vorstell müssen die Lebzelten nicht zuerst eine Zeit lang liegen bis sie gegessen werden können. Allerdings muss der Teig fünf Tage im Kühlschrank lagern bevor er verarbeitet wird. Das verbessert das Aroma und die Struktur der Lebkuchen.

Bei uns in der Famile sind Lebkuchen ein Muss im Nikolaussackerl. Sowie Mandarinen und Erdnüsse, Feigen und Datteln.Eventuell auch noch ein bisserl Schokolade. So bekommen wir das immer von der Oma. – Die Lebkuchen (und der restliche Inhalt) ist immer genau abgezäht, damit ja keiner zum Streiten kommt – nicht das jemals die Gefahr bestanden hätte.

Ein so ein Nikolaussackerl bekommen hier in Österreich allerdings nur die braven Kinder. Mein Bruder und ich haben am Abend vom 5. Dezember auch immer unsere Schuhe putzen müssen, weil der Nikolaus seine Gaben dann in der Nacht in die gesteckt hat. Und das Risiko wollten wir natürlich nicht eingehen, dass wir bei dreckigen Schuhen keine Naschereien bekommen hätten.

Walnusslebkuchen

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Der Geruch von Lebkuchen ist für mich der Inbegriff von Weihnachten und ich würd sie auch zu keiner anderen Zeit im Jahr essen. Sie sind herlich würzig und weich und haben einen einzigartigen Geschmack! Das Rezept, das ich euch heute vorstelle mache ich am liebsten mit Walnüssen, wobei die auch durch gehackte Kürbiskerne ersetzt werden können. Das schmeckt auchganz wunderbar!

Zutaten

  • 1/8 Liter Wasser
  • 180 Gramm Rohrzucker
  • 280 Gramm Honig
  • 70 Gramm Butter
  • 1 Ei
  • 30 Gramm Lebkuchengewürz
  • 100 Gramm gehackte Walnüsse
  • 20 Gramm Natron (=Speisesoda)
  • 350 Gramm Weizenmehl
  • 350 Gramm Roggenmehl (ich hab Roggenvollkornmehl verwendet)
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • Walnussviertel zum Dekorieren

Zubereitung

Zuächst den Zucker mit dem Wasser aufkochen. Von der Platte nehmen und Butter und Honig in der warmen Flüssigkeit lösen. Dann das Natronpulver in die Menge rühren und vollständig darin lösen.

Die Mehle mit dem Lebkuchengewürz mischen und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig kneten. Dann entweder in Frischhaltefolie wickeln oder in eine verschließbare Dose geben und im Kühlschrank für fünf Tage rasten lassen.

Am Backtag den Teig in zwei Hälften teilen, damit die Menge leichter händelbar ist. Dann den Teig bemehlen, ca 5 mm dick auswalken und beliebig ausstechen. Die ausgestochenen Kekse auf ein Backbech auf Backpapier legenund darauf Acht geben, dass genügend Abstand zwischen den Lebkuchen ist, sie gehen während dem Backen noch auf. Jetzt die Lebkuchen mit einem verquirltem Ei bestreichen und ein Walnussviertel in die Mitte drücken.

Bei 170 °C ca 12-15 Minuten backen und dann auf einem Rost abkühlen lassen. In einer Keksdose luftdicht verschlossen aufbewahren. Die Haltbarkeit beträgt mindestens einen Monat.

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Man kann die Lebkuchen anstatt mit Walnusshälften auch mit einer Spritzglasur verzieren:

Zitronenspritzglasur

Zutaten:

  • Saft einer halben Zitrone
  • Ca 100 Gramm Staubzucker

Die beiden Zutaten einfach mit einem Löffel verrühren bis eine dicke Masse entsteht. Die Zuckermenge hängt vom Saftgehalt und der Größe der verwendeten Zitrone ab. Wenn die Glasur zu flüssig ist einfach noch ein bisserl mehr Zucker dazugeben.

Die Sprizglasur in einen Gefrierbeutel füllen und mit einer Schere ein Eckerl abschneiden, sodass ein kleines Loch ensteht. Dann können die Lebkuchen verziert werden. Nach dem Dekorieren die Glasur komplett trocknen lassen und die Lebkuchen luftdicht verschlossen aufbewahren.

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Every year again I am looking forward to the Christmas time – like a child. The time before Christmas with all its impressions just brings a sparkle in my eyes like no other time of year! I love the lights and the smell of cookies and spices in the air. Other than that I love to wrap up gifts and give presents to the people I love.

Today it the first Sunday in Advent and so the baking can begin. Advent is how we call the time before Christmas and it is starting with the first of four Sundays before Christmas Eve. Someone who would like to have some delicious lebkuchen for Saint Nicholas Day, which we celebrate on December 6th , should start preparing. Lebkuchen are soft cookies which contain a lot of spices and are my favorite Christmas treat. The cookie dough has to stay in the fridge for several days before baking this gives a better structure and a taste to these delights.

In my family for Saint Nicholas Day there has to be lebkuchen, and mandarin oranges, peanuts as well as dried figs and dates. And there also might be some chocolate involved. Filled up in a little bag is how our grandma gives it to the family every year. The lebkuchen (aswell as everything else) is counted by piece so no one would fight – not that we would, but just in case.

In Austria only the good children get a bag from Saint Nicholas. On the evening of December 5th my little brother and I always had to clean our shoes. This was because in the night to December 6th Saint Nicholas would always put his treats into a pair of our shoes. And we cleaned our shoes thoroughly – believe me – we didn’t want to risk anything!

Lebkuchen with walnuts

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Ingredients

  • ½ cup water
  • ¾ cup and 2 Tbsp (180 g) brown sugar
  • ½ cup (280 g) honey
  • 1/3 cup (70 g) unsalted butter
  • 30 g of lebkuchen spice (or homemade spice mixture, instructions follow)
  • 1 egg
  • ¾ cup (100 g) chopped walnuts
  • 1 Tbsp (20 g) baking soda
  • 2 ¾ cups  (350 g)all-purpose flour
  • 3 cups (350 g) wholemeal rye flour
  • 1 egg (for egg wash)
  • Quarters of walnuts for decorating

Lebkuchen spice mixture

  • 4 tsp cinnamon
  • 1 tsp newspice
  • 1 tsp ground cloves
  • 1 tsp ground ginger
  • 1 tsp ground coriander
  • ½ tsp ground nutmeg

Preparation

Bring water add sugar to a boil and add honey and butter until dissolved. Carefully add baking soda and stir until dissolved completely.

Mix both flours and all spices. Then add all other ingredients and bring together until you form a sticky cookie dough. Wrap up in saran wrap or put into a container. Make sure the dough is stored airtight. Let rest the dough in fridge for five days.

On day five you can bake the lebkuchen. Half the dough so it is easier to handle. Roll out with some flour to a thickness of 5 mm / 0.2 inch and cut out different shapes. Put the cookies on a cookie sheet and wash with a whisked egg. Make sure there is enough space between the cutouts, they will rise in the oven! Before baking press a piece of walnut onto every lebkuchen.

Bake at 170°C / 340°F for 12-15 minutes and let cool completely on a cookie wreck. Store the lebkuchen in an airtight container. They will keep fresh for at least a month.

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Ginger Pear Muffins – Eine herbstliche Köstlichkeit

For English version please scroll down!

Die Tage werden kürzer und und die Nächte kälter. Der Herbst ist jetzt endgültig im Land eingezogen. Das schreit nach Gewürzen, köstlichen Bäckereien und einer heißen Tasse Tee. Deshalb gibts bei mir heute würzige Ingwer-Birnen-Muffins. Die kleinen Dinger haben eine herbe Note durch dunkles Gerstenmalz und sind schön saftig durch die Birnenstückerl. Ingwer, Zimt und Nelken lassen die ganze Wohnung herrlich duften und geben einen großartigen Geschmack!

Diese Muffins kann man gut zum Frühstück essen oder auch zum nachmittäglichen Häferl Tee. Ob warm oder kalt, frisch oder (ein, zwei Tage) alt. Am besten schmeckt’s natürlich immer wenn man mit lieben Freunden teilt! ♥ Diese kleinen Mehlspeisen sind jedenfalls schnell zusammen gerührt falls sich kurzfristig Besuch ankündigt.

Ingwer-Birnen-Muffins

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Zutaten (für 12 Muffins)

  • 100 g glattes Dinkelmehl
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Teelöfferl Backpulver
  • 1/2 Teelöfferl Natron
  • 2 Teelöfferln gemahlenen Ingwer
  • 1 Teelöfferl Zimt
  • 1/2 Teelöfferl gemahlene Nelken

  • 2-4 Esslöffel Gerstenmalz (alternativ kann auch dunkler herber Honig oder Zuckerrohrmelasse genommen werden)
  • 2 Eier
  • 180 ml Milch
  • 160 g neutrales Pflanzenöl (ca 175 ml)

  • 25 g grob gehackte Walnüsse
  • 1 große oder 2 kleine Birnen, in kleine Würferl geschnitten

Zubereitung

Zu Beginn alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Im Anschluss die flüssigen Zutaten dazugeben und einfach mit einem Esslöffel zusammenrühren. Wichtig bei Muffins ist, dass man sie nicht zu lange rührt!

Zu Schluss die Walnüsse und Birnenstückerl unterheben. Die Mulden im Muffinblech entweder einfetten oder mit Papierförmchen bestücken und den Teig mit einem Esslöffel gleichmäßig verteilen.

Im vorgeheizten Backrohr bei 180 °C und Heißluft ca 20 Minuten backen und dann entweder heiß oder kalt servieren.

Anstatt des Dinkelmehls kann auch Weizenmehl verwendet werden und die Birnen kann man auch super durch Äpfel ersetzen!

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The days are getting shorter and the nights colder.  Fall has finally arrived and this calls for spices, fine baking goods and a hot cup of tea. Today I got a recipe for delicious ginger pear muffins for you! These goodies have a rich flavor leading from the combination of dark malt syrup and spices. And  they are nice and moist because of little cubes of pear. The use of ginger, cinnamon and cloves brings an amazing smell to the whole apartment and a wonderful taste to the muffins!

You can either have those baking goods for breakfast as well as with your afternoon tea. They can be served warm or cold, fresh or (one or two days) old. Of course they taste best if you share them with your friends. The muffins are quickly made if someone comes over for a surprise visit.

Ginger Pear Muffins

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Ingredients (makes 12)

  • 1 cup (100 g) all-purpose spelt flour
  • 1 cup (100 g) whole-grain spelt flour
  • ½ cup (100 g) sugar
  • 1 tsp baking powder
  • 1/2 tsp baking soda
  • 2 tsp ginger
  • 1 tsp cinnamon
  • ½ tsp cloves

  • 2-4 Tbsp dark malt syrup (you can use dark honey or molasses instead)
  • 2 eggs
  • ¾ cup milk
  • ¾ cup (160 g) vegetable oil

  • ½ cup (25 g) chopped walnuts
  • 1 big or 2 small pears, cut in small cubes

Preparation

Mix all dry ingredients in a bowl. Afterwards add the liquid ingredients and mix with a tablespoon until everything is combined to a batter. Be careful to not overmix, otherwise the muffins will turn out dry!

In the end fold in the walnuts and cubed pear. Now either grease your muffin tin or line with paper cups and divide the batter equally among all molds using a tablespoon.

Bake in the preheated oven at 350 °F (180°C) and bake about 20 minutes. Those muffins taste great no matter if you serve them hot or cold.

Instead of the spelt flour you can also use wheat flour and the pears can easily be substituted by apples!

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Vegan Winter Squash Soup – Endlich wieder Kürbiszeit

For English version please scroll down!

Sooo, nach einer langen Pause geht’s endlich wieder weiter hier auf Keinschnickschnack. Mein Sommer war superschön und in meiner einmonatigen Balkanreise hab ich mich wunderbar von allen Alltagsstrapazen erholt.

Endlich ist er da der Herbst. Ich liebe diese Zeit des Jahres. Die Bauernmärkte strotzen nur so von vielen tollen Gemüse- und Obstsorten und die Farben von den sich verfärbenden Blättern sind einfach eine Augenweide. In dieser Jahreszeit reifen auch meine Lieblinge: die Kürbisse. Je nach Sorte grün, gelb oder orange, groß oder klein, rund oder lang – ich liebe sie alle. Und alle Speisen mit Kürbis; süß oder pikant, zur Vorspeise, Hauptspeise oder Dessert. Wie geht es euch mit Kürbissen? Habt ihr eine Lieblingssorte?

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Heute gibt’s für euch ein Rezept für eine vegane Hokkaidocremesuppe mit Kokos und Ingwer. Hokkaidokürbisse sind orangerot und hat eine rundliche Form die am Stielansatz spitzer wird. Die Schale dieser Sorte des Gartenkürbis (Cucurbita maxima) ist dünn und kann mitgegessen werden. Die Früchte haben üblicherweise ein Gewicht von einem halben bis zwei Kilogramm und einen angenehm nussigen bis maroniartigen Geschmack.

Kürbiscremesuppe mit Kokos und Ingwer

Vor allem wenn’s draußen langsam frischer wird, und die Abende dunkler ist eine warmes Supperl was ganz was Feines. Mit ein bisserl Schärfe durch Ingwer und Chili, ist das das perfekte Gericht, das einen von Innen wärmt.

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Zutaten (für 6 Portionen)

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Teelöfferl Kokosöl (alternativ kann man auch Olivenöl verwenden)
  • 1 kleiner Hokkaidokürbis mit ca. 1/2 kg Gewicht (Butternusskürbis kann auch verwendet werden)
  • 3 mittlere Erdäpfel (ca. 300 g)
  • ein daumengroßes Stück frischer Ingwer
  • 1 mittelscharfe rote Chilischote (kommt drauf an wie scharf ihr die Suppe haben wollt)
  • 200 ml Kokosmilch

Zubereitung

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer grob schneiden und im Kokosöl bei mittlerer Hitze in einem mittelgroßen Topf glasig braten.

Inzwischen den Kürbis waschen und eventuelle Schadstellen in der Schale wegschneiden. Dann halbieren, die Kerne entfernen und grob schneiden.

Die Chilischote entkernen und den Stielansatz entfernen. Im Anschluss zu den Zwiebeln in den Topf geben. Kurz mitbraten.

Jetzt noch die Erdäpfel schälen und grob würfeln. Dann können die Kürbis- und Erdäpfelstücke in den Topf gegeben werden. Gleich im Anschluss mit einem Liter Wasser aufgießen und die Kokosmilch zur Suppe geben.

Die Suppe so lange kochen bis das Gemüse weich gekocht ist, mit einem Pürierstab pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Vor dem Servieren kann man die Suppe noch mit ein bisschen Kokosmilch und ein paar gerösteten Kürbiskernen garnieren und voilà. Guten Appetit ♥

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After a long break there is finally a new blogpost here on Keinschnickschnack. My summer was great and after a month-long trip through the Balkans I feel very relaxed.

Finally it’s fall again. I love this time of year; the farmer’s markets are full of delicious kinds of fruits and vegetables and the colors of the turning leaves are just stunning. This is also the season for my loved pumpkin and squash. Depending on the variety their colors range from green to yellow to orange. No matter if small or big, round or alongated – I love them all. And all the dishes that come with the variety; sweet or savory, as appetizer, main course or dessert. Do you share this love for pumpkin and squash? Do you ave a favorite kind?

Today I have a recipe for a tasty vegan winter squash soup for you. It is made with Hokkaido (also called Uchiki Kuri) squash, coconut and  ginger. Hokkaido squash have a orange and redish color and has a round shape. The peel of this cultivated variety of Cucurbita maxima is thin, can be eaten and therefor doesn’t have to be removed before cooking. This kind of squash usually has a weight from one to four pounds and has a nutty and chestnut-like flavor.

Winter squash soup with Coconut and Ginger

Especially if it’s slowly getteing chillier outside and the evenings get darker a hot soup is something heartwarming. A little spiciness stemming from chili peppers and ginger do their rest to make this soup to a soul food dish.

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Ingredients (yields 6 portions)

  • 1 small onion
  • 1 clove of garlic
  • 1 tsp coconut oil (alternatively use olive oil)
  • 1 small Hokkaido squash, about 1 pound – 1/2 kg (instead you can use any other kind of winter squash, such as butternut of buttercup squash)
  • 2-3 medium pototoes (about 300 g, less than a pound)
  • 1 medium hot red chili pepper (choose the pequancy depending on how hot you want your soup to be)
  • 3/4 cup and 2 Tbsp – 200 ml coconut milk

Preparation

Cut onion, garlic and ginger roughly in peaces and fry in coconut oil using a medium-sized pot over medium heat.

In the meantime wash the Hokkaido squash and remove damaged parts of the peel. If you’re using another kind of squash you have peel the whole fruit. Cut the squash in half, core it and roughtly chop it into pieces.

Take the chili pepper, core it and chop it up aswell. Put into the pot and fry for a short amount of time.

Peel and cut the potatoes into cubes. Put potato and squash cut-ups in the pot and pour with 1 litre – 4 cups of water. Add coconut milk and boil until all vegetables are cooked.

Puree the soup by using a blender until it is smooth. Season with salt and pepper to taste.

Before serving decorate each plate with a teaspoon of coconut milk trying to make a swirl on top of the soup and sprinkle with some roast pumpkin seeds. Enjoy ♥

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